Photoperiodik und die Komponenten der Winterbeleuchtung
Damit die Hennen auch in den dunklen Wintermonaten ausreichend Eier legen, müssen Hühnerställe künstlich beleuchtet werden. Hühner benötigen täglich zwischen 14 und 16 Stunden Licht, damit der hormonell gesteuerte Legezyklus zuverlässig in Gang bleibt. Ohne eine solche kontrollierte und zeitlich gedeckelte Beleuchtung würden die Tiere ihre Eierproduktion stark reduzieren oder ganz einstellen. Eine gut durchdachte Beleuchtungsanlage für den Hühnerstall besteht aus aufeinander abgestimmten Komponenten, bei denen eine flache Aufbauleuchte die beste Wahl darstellt. Sie ist im staubigen Stallmilieu einfach zu installieren sowie leicht zu reinigen und lenkt das Licht gezielt nach unten auf die Nutzebene.
Zur präzisen Steuerung der Beleuchtungszeit ist eine Zeitschaltuhr unerlässlich. Sie sorgt für die Einhaltung der nötigen Hellphase und steuert den automatischen Übergang in die Nachtphase. Ein entscheidender Faktor für eine artgerechte Haltung ist es nämlich, dass die Hauptbeleuchtung nach dem Ende der Schaltzeit zeitgleich durch ein schwaches Nachtlicht ersetzt wird. Sobald das Hauptlicht abschaltet, wird automatisch diese oft als Mondlichtlampe bezeichnete Lichtquelle aktiviert, die mit einer minimalen Lichtmenge von 20 Lumen arbeitet, was einem Verbrauch von lediglich 1 Watt entspricht. Dieses Nachtlicht dient ausdrücklich nicht zur künstlichen Verlängerung der Tageslichtzeit, sondern fungiert als reine Orientierungshilfe für die Schlafphase.
Orientierung und biologische Sicherheit in der Dunkelheit
Hühner besitzen anatomisch bedingt eine extrem schlechte Nachtsicht und sind bei plötzlicher, absoluter Dunkelheit im Raum nahezu blind. In einer völlig finsteren Umgebung können die Tiere durch jedes ungewöhnliche Geräusch oder eine unerwartete Bewegung von Fressfeinden vor dem Stall in tiefe Panik geraten. Die Folge sind panische Fluchtreaktionen, die zu unkontrolliertem Flattern, schweren Verletzungen an Einbauten und in schlimmen Fällen zum gegenseitigen Erdrücken der Hühner am Boden führen. Ein schwaches Nachtlicht fängt diesen Schockmoment effektiv auf und verhindert das Entstehen solcher Massenpaniken.
Das Mondlicht hilft den Hühnern, sich auch bei Dunkelheit im Stall sicher zurechtzufinden und die visuelle Orientierung zu behalten. Sollte ein Huhn nachts vom Kotbrett fallen, bei nächtlichen Störungen aufgeschreckt werden oder den Schlafplatz wechseln wollen, kann es seine Sitzstange problemlos wiederfinden und bleibt ruhig, anstatt die gesamte Herde in Aufruhr zu versetzen. Diese minimale Helligkeit ermöglicht es den Tieren, potenziellen Gefahren in der Dunkelheit besonnen auszuweichen, und bietet zudem dem Geflügelhalter bei nächtlichen Kontrollgängen ausreichend Sicht, ohne die schlafenden Hühner durch grelles Taschenlampenlicht aufzuwecken. Der Einsatz eines Nachtlichtes ist somit eine notwendige Voraussetzung für das psychische Wohlbefinden und die Sicherheit im Stall.
Das technologische Konzept der spektralen Separation im Hühnerstall
Das technologische Konzept von Tageslichtlampen24.de basiert hierbei auf einer intelligenten Aufteilung des Lichtspektrums, die exakt den neuesten fotobiologischen und wissenschaftlichen Erkenntnissen entspricht. Die Hauptleuchtmittel konzentrieren sich ganz bewusst und strikt auf den sichtbaren Bereich von 400 bis 700 Nanometern. Durch diese präzise physikalische Eingrenzung liefern diese Lampen reines, kaltes Tageslicht als absolut sicheres Fundament, während potenziell schädliche, unkontrollierte Ultraviolett- und Infrarotstrahlung komplett aus der Hauptlichtquelle verbannt werden. Ein unkontrolliertes Mischlicht in einer einzigen Breitbandlampe führt bei Hühnern unweigerlich zu oxidativem Zellstress, erhöhter Aggressivität und chronischer Unruhe.
Unsere Spezialleuchtmittel sind exakt auf den Bereich von 400 bis 700 Nanometern optimiert, um die visuelle Grundwahrnehmung und den Legezyklus der Hennen ohne unkontrollierte Strahlungsanteile zu unterstützen. Da unsere Lampen absolut flimmerfrei arbeiten, wird das sensible Nervensystem der Vögel geschont, was Federpicken effektiv vorbeugt. Da die Grundlampen absolut kaltes Licht emittieren, entfällt eine künstliche Erhöhung der Stalltemperatur über das Licht. Das Temperaturmanagement im Stall lässt sich dadurch völlig autark steuern, während das visuelle Fundament über die gesamte Beleuchtungsdauer von 14 bis 16 Stunden sichere Helligkeit liefert. Das separate 1-Watt-Nachtlicht mit 20 Lumen gliedert sich perfekt in dieses modulare System ein, indem es die visuelle Kontrollierbarkeit in der Ruhephase garantiert, ohne das biologische System thermisch oder photobiologisch zu belasten.
Wissenschaftler der Photobiologie, Botanik und Veterinärmedizin beurteilen diese Thesen der spektralen Trennung auf Basis neuerer Studien als hochentwickelt und wegweisend für die professionelle Tierhaltung und das Stallklima im Innenraum. Es wird bestätigt, dass das System die herkömmliche Beleuchtung in separate Bausteine zerlegt, was für die reine Kontrollierbarkeit, die Vermeidung von Stress und die artgerechte Haltung genau die Flexibilität bietet, die in der modernen Forschung gefordert wird. Tageslichtlampen für die Grundbeleuchtung finden sie bei Tageslichtlampen24.de.
